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Google Business Profile einrichten: Schritt für Schritt 2026
SEO

Google Business Profile einrichten: Schritt für Schritt 2026

Google Business Profile (ehemals Google My Business) in unter einer Stunde einrichten — Anleitung 2026 mit Verifizierung, Pflege-Routine und lokalem SEO.

Bernd Grimm

Inhaber · Webdesign Grimm

Aktualisiert 14 Min. Lesezeit

Wer in Google gefunden werden will, kommt an einem Eintrag nicht vorbei — und der Eintrag heißt seit 2022 offiziell Google Business Profile (vorher: Google My Business). Dass Google selbst den Namen umgestellt hat, ist mehr als kosmetisch: Die Verwaltung wurde 2024 komplett in die normale Google-Suche und Maps-App integriert, die separate Business-App existiert nicht mehr. Das Profil ist heute keine Nebensache mehr, sondern in vielen Branchen der wichtigste Kanal zwischen Anfrage und Auftrag. Mehr als die Hälfte aller mobilen Suchanfragen mit lokaler Intention endet auf einer Karte oder einem Unternehmensprofil — nicht auf einer klassischen Suchergebnis-Seite. Diese Anleitung zeigt dir, wie du dein Profil 2026 richtig einrichtest, was sich seit der Umbenennung geändert hat und welche Hebel im Alltag wirklich Reichweite bringen.

Was ist das Google Business Profile (ehemals Google My Business)?

Das Google Business Profile ist der kostenlose Unternehmens-Eintrag, der in der Google-Suche und auf Google Maps angezeigt wird. Sobald jemand nach deinem Firmennamen, deinem Hauptkeyword in Kombination mit einem Ort („Friseur Berlin Mitte") oder einfach „in der Nähe" sucht, kann dein Profil als Karte rechts neben den Suchergebnissen, im sogenannten Local Pack (die drei lokalen Einträge mit Karte) oder direkt auf Google Maps erscheinen.

Bis Sommer 2022 lief das System unter dem Namen „Google My Business". Google hat den Namen offiziell zu „Google Business Profile" geändert und gleichzeitig die separate GBP-App eingestellt — die Verwaltung läuft jetzt direkt aus der Google-Suche oder der Google-Maps-App heraus. Wer noch auf alte Anleitungen mit „Google My Business" stößt, findet inhaltlich oft das Richtige, aber Benutzer-Oberflächen und Menüpfade haben sich teilweise geändert.

Was das Profil leisten kann, kurz und ehrlich:

  • Sichtbarkeit in der lokalen Suche und auf Google Maps
  • Anrufe direkt aus dem Profil heraus (Click-to-Call)
  • Wegbeschreibung zu deiner Adresse mit einem Klick
  • Bewertungen sammeln und beantworten
  • Aktuelle Beiträge wie Aktionen oder News teilen
  • Direkte Buchungs- oder Anfrage-Funktion (je nach Branche)
  • Statistiken: Wie oft wurde dein Profil gesehen, angeklickt, weitergeleitet

Alles kostenlos. Wer dir 2026 noch Geld für „Eintragung bei Google" abnehmen will, vermarktet eine kostenlose Leistung weiter — typischerweise ein Vertrieb-Modell, das mit gefälschten Anrufen arbeitet. Lass die Finger davon.

Lokaler Geschäftsinhaber blickt auf Smartphone mit Karte und Bewertungssternen — Symbolbild für das Google Business Profile in der Hand

Voraussetzungen vor der Einrichtung

Bevor du loslegst, lohnen sich fünfzehn Minuten Vorbereitung. Sonst startest du den Flow drei Mal von vorn, weil dir Daten fehlen:

  • Google-Konto mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse (private Gmail-Adressen funktionieren auch, sind aber nicht ideal — du willst, dass das Profil später nicht an einer privaten E-Mail hängt)
  • Vollständige Geschäftsanschrift mit korrekter Schreibweise (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort)
  • Telefonnummer, unter der du tatsächlich erreichbar bist
  • Website-URL (falls vorhanden — pflicht ist sie nicht, aber stark empfohlen)
  • Öffnungszeiten für alle Wochentage, Feiertage extra denken
  • Hauptkategorie und 2–3 Zusatzkategorien — Google bietet eine geschlossene Liste, lokal- und branchen-relevant wählen
  • Mindestens 5 bis 10 Fotos in guter Qualität: Außenansicht, Innenansicht, Team, Produkt oder typisches Arbeitsergebnis, optional ein Logo in quadratischer Form
  • Eine Unternehmens-Beschreibung in 200–750 Zeichen, in der dein Hauptkeyword einmal natürlich vorkommt

Die Kategorie-Wahl ist mit Abstand der wichtigste SEO-Hebel im Profil. Wer als „Restaurant" gelistet ist, statt als „Italienisches Restaurant" und „Pizzeria", verliert in genau den Suchen, die ihre Zielgruppe tippt. Eine Recherche der besten Kategorie-Kombination ist eine Stunde Zeit, die sich monatelang auszahlt.

Schritt für Schritt: Profil erstellen

Wenn deine Vorbereitung steht, dauert die eigentliche Einrichtung etwa 20–30 Minuten — vorausgesetzt, dein Unternehmen ist noch nicht versehentlich von Google selbst angelegt.

  1. Profil-Verwaltung öffnen. Direkt auf business.google.com/add aufrufen und mit deinem Google-Konto anmelden.
  2. Unternehmen suchen oder neu anlegen. Gib den Firmennamen ein. Erscheint dein Unternehmen schon in der Liste (Google legt Unternehmen oft automatisch an), klicke darauf und beanspruche es — das ist der schnellere Weg. Erscheint es nicht, wähle „Unternehmen zu Google hinzufügen".
  3. Hauptkategorie wählen. Tippen statt scrollen — Google schlägt dir Kategorien beim Tippen vor. Wähle die spezifischste Kategorie, die dein Hauptangebot beschreibt.
  4. Standort definieren. Hast du ein Ladengeschäft, eine Praxis oder ein Büro mit Kundenverkehr? Dann Adresse einstellen. Bietest du Dienstleistungen an einem anderen Ort (z.B. Handwerker vor Ort beim Kunden)? Dann das Einzugsgebiet angeben statt einer Adresse.
  5. Kontaktdaten ergänzen. Telefonnummer und Website hinzufügen — beides sollte funktional getestet sein, weil Google die Daten verifiziert.
  6. Profil grundlegend ausfüllen. Spätestens hier landen Beschreibung, Öffnungszeiten, Logo und erste Fotos.
  7. Verifizierung starten. Wichtiger Punkt, eigene Sektion — siehe unten.

Erst nach der Verifizierung wird dein Profil öffentlich sichtbar. Vorher kannst du es bereits anlegen und pflegen, aber Suchende sehen es nicht.

Geschäftsinhaber filmt vor seinem Ladengeschäft ein Verifizierungs-Video für sein Google Business Profile

Verifizierung 2026: Video, Telefon, manchmal noch Postkarte

Hier hat sich seit 2022 am meisten verändert. Damals war die Postkarten-Verifizierung Standard: Google verschickte eine Karte mit Verifizierungs-Code, du tipptest den Code ein, fertig. Das funktionierte technisch, war aber langsam (5–14 Tage Wartezeit) und in vielen Großstädten unzuverlässig.

2026 stehen je nach Branche und Standort mehrere Verfahren zur Verfügung. Welches du angeboten bekommst, entscheidet Google automatisch:

MethodeWie es läuftWann typisch
Video-VerifizierungDu nimmst kurze Video-Aufnahmen von deinem Geschäft auf (Straßenname, Eingangsbereich, Innenansicht, ggf. Werkzeug oder typische Geräte) und lädst sie hochHäufig bei Erst-Einrichtung
Telefon-VerifizierungDu erhältst einen Anruf oder SMS mit CodeBei manchen Branchen und etablierten Telefonnummern
Postkarten-CodeKlassischer Code per Brief — Wartezeit 5 bis 14 TageBei Adressen ohne andere Optionen, immer seltener
Sofort-VerifizierungWenn dein Unternehmen bereits in der Google Search Console verifiziert istSelten, aber möglich für Website-Besitzer mit aktivem GSC-Account

Tipp: Bei der Video-Verifizierung filme drei Dinge: deine Außenfassade mit Hausnummer, deinen Eingangsbereich von außen und drinnen, sowie einen Bereich, der deine Branche eindeutig zeigt (Werkstatt, Behandlungsraum, Verkaufsfläche). Schwenk-Bewegungen statt Schnitten, eine zusammenhängende Aufnahme. Google prüft typischerweise innerhalb von 5 Werktagen.

Eine wichtige Realität: Manchmal lehnt Google die Verifizierung beim ersten Versuch ab — meist wegen unzureichendem Video-Material oder weil Anschrift und Telefonnummer nicht zueinander passen. Lass dich nicht entmutigen, repariere die Inkonsistenz und versuche es erneut.

Das Profil pflegen — was wirklich wirkt

Profil anlegen ist 20 Prozent der Arbeit. Die anderen 80 Prozent sind die kontinuierliche Pflege. Google bewertet im lokalen Ranking unter anderem, wie aktiv ein Profil betreut wird, wie viele und wie aktuelle Bewertungen vorhanden sind, wie schnell und freundlich der Inhaber reagiert.

Diese Routine-Aufgaben verdienen einen Platz im Wochen-Rhythmus:

  • Bewertungen beantworten — alle, nicht nur die positiven. Eine sachliche Antwort auf eine kritische Bewertung wirkt oft stärker als zehn Sterne ohne Antwort. Vermeide pauschale „Danke für Ihr Feedback"-Floskeln; konkret auf den Inhalt eingehen.
  • Posts veröffentlichen — Aktionen, Neuigkeiten, abgeschlossene Projekte, Hinweise auf Feiertage. Mindestens einmal pro Woche etwas Konkretes. Posts altern nach 7 Tagen, sind aber während ihrer Sichtbarkeit ein zusätzlicher Anker im Profil.
  • Fotos ergänzen — Studien zeigen, dass Profile mit aktuellen Fotos deutlich häufiger angeklickt werden als solche mit Fotos aus 2019. Drei bis fünf neue Bilder pro Quartal sind ein guter Rhythmus.
  • Fragen-Beantwortung (Q&A) — auf deinem Profil können Nutzer:innen öffentlich Fragen stellen, und alle anderen können diese Fragen beantworten. Wenn du es nicht selbst tust, antwortet irgendwann jemand Falsches. Schaue alle 14 Tage rein.
  • Öffnungszeiten pflegen — gerade Feiertage und Ausnahmen aktiv eintragen. Falsche Öffnungszeiten sind der häufigste Grund für eine schlechte erste Bewertung („Stand vor verschlossener Tür, obwohl laut Google offen").

Ein oft unterschätztes Detail: Produkte und Leistungen als eigene Einträge im Profil. Wenn du als Handwerker etwa „Badsanierung", „Heizungs-Wartung" und „Bodenleger-Arbeiten" als drei Leistungs-Einträge pflegst, wirst du in den jeweiligen Suchen deutlich häufiger angezeigt — und Suchende sehen direkt, dass du das Richtige anbietest.

Beim Thema Bewertungen lohnt sich ein eigener kleiner Prozess. Sterne sammeln sich nicht von allein, du musst gezielt fragen — aber die richtige Form macht den Unterschied. Drei Hebel, die in der Praxis funktionieren: Ein kurzer Bewertungs-Link per E-Mail nach Auftragsabschluss („Wir freuen uns, wenn du dir 30 Sekunden Zeit nimmst …"); ein QR-Code im Geschäft, auf der Rechnung oder auf der Visitenkarte, der direkt zum Bewertungs-Formular führt; und eine freundliche persönliche Frage, wenn du merkst, dass der Kunde zufrieden war. Wichtig: Echtes Feedback einsammeln, nicht Bewertungen kaufen oder unter Druck einfordern — beides verstößt gegen Googles Richtlinien und kann zu einem Profil-Ban führen.

Eine Beobachtung aus der Praxis: Profile, die unter zehn Bewertungen haben, bekommen kaum lokale Sichtbarkeit. Profile mit zwanzig bis fünfzig aktuellen Bewertungen erreichen im Local Pack einen anderen Wirkungsgrad — selbst dann, wenn der Durchschnitt nicht bei makellosen 5,0 liegt. Drei kritische Bewertungen mit guter Antwort wirken oft glaubwürdiger als zwanzig perfekte Sterne ohne Substanz.

Lokales SEO: Wie dein Profil mit deiner Website verzahnt

Das Profil steht nicht für sich allein. Es ist Teil eines kleinen Ökosystems, das Google im lokalen Ranking auswertet. Wenn du nur das Profil pflegst und die Website ignorierst, lässt du Reichweite liegen — und umgekehrt.

Drei Hebel, die zusammen wirken:

  1. NAP-Konsistenz. „Name, Address, Phone" müssen in allen Web-Verzeichnissen identisch geschrieben sein. Wenn deine Adresse auf der Website „Hauptstraße 7" lautet, im Branchenbuch „Hauptstr. 7", im alten Verzeichnis „Hauptstraße 7 / Hof" — das verwirrt Google und schadet messbar.
  2. Lokale Landingpage auf der Website. Eine Unterseite, die dein Hauptangebot mit deinem Ort verknüpft („Webdesign aus München") und sauber auf dein GBP-Profil verlinkt. Diese Seite rankt parallel zum Profil und verstärkt sich gegenseitig.
  3. Schema.org LocalBusiness-Markup. Auf deiner Website strukturierte Daten einbinden, die Google deine Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten maschinenlesbar mitteilen. Das landet später in Rich Snippets und stärkt die Konsistenz.

Wie du dein Google-Ranking insgesamt verbesserst — über das lokale Profil hinaus — haben wir ausführlich in unserem Beitrag Google Ranking verbessern: 8 einfache Tipps beschrieben. Die beiden Themen sind eng verwandt, aber nicht identisch.

Google nennt in seiner offiziellen Dokumentation zum lokalen Ranking drei Faktoren, die zusammen die Reihenfolge der angezeigten Unternehmen bestimmen:

  • Relevance — Wie gut passt das Profil zur Suchanfrage? Hier kommen Kategorie, Beschreibung und Leistungs-Einträge ins Spiel.
  • Distance — Wie weit ist dein Standort vom Suchenden oder dem genannten Ort entfernt? Diesen Faktor kannst du direkt kaum beeinflussen — dafür aber dein Einzugsgebiet sauber definieren.
  • Prominence — Wie bekannt und gut bewertet ist dein Unternehmen? Hier zählen Rezensionen, externe Erwähnungen, Backlinks zur Website und allgemeine Online-Präsenz.

Aus diesen drei Faktoren wird klar, was du gezielt steuern kannst (Relevance + Prominence) und was schlicht eine Standort-Frage ist (Distance). Wer am Stadtrand sitzt und in der Innenstadt sichtbar sein will, sollte sich auf den Aufbau von Prominence konzentrieren — also vor allem Bewertungen, Erwähnungen und Backlinks.

Abstrakte Karten-Darstellung mit zentralem Standort-Pin und drei Satelliten-Pins in unterschiedlichen Entfernungen — Symbolbild für die drei lokalen Ranking-Faktoren Relevance, Distance und Prominence

Häufige Fehler beim Einrichten — und wie du sie vermeidest

Bei der Einrichtung gehen viele kleine Dinge schief, die später teuer werden. Diese fünf Fehler tauchen in der Praxis am häufigsten auf:

  • Falsche Kategorie wählen. „Marketing" statt „Marketingagentur", „Restaurant" statt „Italienisches Restaurant". Die Hauptkategorie ist der stärkste SEO-Hebel im Profil, sie zu unspezifisch zu lassen verschenkt Sichtbarkeit.
  • Adresse ohne tatsächlichen Kundenverkehr eingeben. Wenn du Dienstleister bist und niemand zu dir kommt, gib lieber dein Einzugsgebiet an. Eine sichtbare Adresse ohne Besuchermöglichkeit kann Google nach Verifizierung wieder verstecken.
  • Profil mit privater Telefonnummer befüllen. Ändert sich später, ist nicht professionell, manchmal sogar problematisch fürs Impressum. Lieber eine eigene Geschäfts-Nummer einrichten.
  • Verifizierungs-Versuch ohne saubere Vorbereitung. Eine abgelehnte Verifizierung verzögert dein Live-Gehen um Wochen. Stelle vorher sicher, dass Anschrift, Telefonnummer und Schild am Gebäude konsistent sind.
  • Nach der Einrichtung das Profil vergessen. Ohne regelmäßige Aktivität sinkt deine Sichtbarkeit Schritt für Schritt. Schon 30 Minuten pro Woche reichen, um konstant präsent zu bleiben.

Tipp: Wenn du mit mehreren Standorten arbeitest, lege pro Standort ein eigenes Profil an — niemals ein Sammel-Profil. Google bestraft das aktiv und kann beide Profile entwerten. Bei mehreren Standorten lohnt sich der Google Business Profile Manager — das zentrale Tool zur Verwaltung mehrerer Profile aus einem Konto heraus.

Wenn du auf ein Fake-Profil deiner eigenen Branche stößt — etwa eine Adresse, an der niemand existiert, oder ein Profil mit deinem Firmennamen, das nicht dir gehört — kannst du das direkt in Google Maps melden. Klick auf die drei Punkte im Profil und wähle „Profil melden", danach „Spam" oder „Falsche Adresse" mit kurzer Begründung. Google prüft diese Meldungen meist innerhalb von Tagen und entfernt Fake-Einträge, die viele lokale Suchergebnisse verzerren.

Insights nutzen — was deine Statistiken dir verraten

Sobald dein Profil verifiziert ist, sammelt Google laufend Nutzungsdaten und stellt sie dir kostenlos in den Profil-Statistiken (früher: Insights) zur Verfügung. Diese Daten sind Gold — und werden trotzdem von einem Großteil der Profil-Besitzer nie geöffnet.

Die drei wichtigsten Zahlen, die du regelmäßig anschauen solltest:

  • Suchanfragen — Welche Begriffe haben Suchende eingegeben, bevor sie dein Profil gesehen haben? Hier siehst du, ob du tatsächlich für dein Hauptkeyword gefunden wirst, oder eher für Nischen-Begriffe, die du nicht im Visier hattest.
  • Interaktionen — Wie viele Anrufe, Wegbeschreibungs-Klicks, Website-Aufrufe und Foto-Ansichten? Die Verteilung sagt dir, was Suchende mit deinem Profil eigentlich tun. Viele Anrufe und wenige Website-Klicks bei einem Dienstleister ist normal, viele Foto-Ansichten und keine Anrufe deutet eher auf neugieriges Stöbern als ernsthaftes Interesse hin.
  • Suchen vs. Direkt-Aufrufe — Wer hat dich gesucht (Discovery), wer ist gezielt zu dir gekommen (Direct)? Eine hohe Discovery-Quote ist gut: Du wirst von Leuten gefunden, die dich vorher nicht kannten. Hohe Direct-Quote bedeutet starke Markenbekanntheit, aber wenig neuer Traffic.

Wer diese Zahlen alle 4 Wochen kurz durchgeht, sieht messbar, ob die Profil-Pflege Wirkung zeigt — und welche Posts, Fotos oder Kategorien-Änderungen den größten Schub gebracht haben.

Verwaltung 2026: direkt aus Google Suche und Maps

Wenn du die alte separate „Google My Business"-App noch im Hinterkopf hast: Die gibt es seit 2024 nicht mehr. Google hat sie eingestellt und die Verwaltung in die normale Google-Suche und Google-Maps-App integriert. Das klingt nach Verschlimmbesserung, ist im Alltag aber praktischer — du musst keine zusätzliche App pflegen.

So funktioniert es heute konkret:

  • Aus der Google-Suche: Im Browser oder in der Suche-App eingeloggt sein, dann nach deinem Unternehmensnamen suchen. Über deinem Profil erscheint ein Verwaltungs-Banner mit den wichtigsten Aktionen — Beiträge, Rezensionen, Statistiken, Einstellungen.
  • Aus der Google-Maps-App: In der App eingeloggt, dann oben rechts auf dein Profilbild tippen — der Eintrag „Dein Unternehmensprofil" öffnet die Verwaltungs-Ansicht direkt in der Karte.
  • Für mehrere Profile: Der bereits erwähnte Business Profile Manager unter business.google.com ist die zentrale Übersicht, wenn du mehr als ein Profil verwaltest.

Wer noch nach „Google My Business Login" sucht und auf alte URLs stößt, wird automatisch weitergeleitet — die Daten sind alle erhalten, nur die Tür ist umgezogen.

Fazit

Google Business Profile ist 2026 der wichtigste Hebel für lokale Sichtbarkeit. Einrichtung kostet eine Stunde, kontinuierliche Pflege weniger als eine halbe pro Woche, der Effekt für Dienstleister und stationäre Geschäfte ist messbar — oft schon nach den ersten Wochen. Wer das Profil als digitale Schaufensterscheibe begreift, bekommt regelmäßige Anrufe, die früher schlicht zur Konkurrenz gingen. Wenn dir das alles too much ist und du jemanden brauchst, der das Profil einrichtet, mit deiner Website verzahnt und langfristig pflegt: Mehr dazu unter Suchmaschinenoptimierung, oder einfach direkt Erstgespräch vereinbaren.

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